Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expedition

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Sa 7. Jul 2018, 09:24

Arved Fuchs Expeditionen - Quelle
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Im dänischen Marstal bekamen die Teilnehmer einen Einblick in die Ursachen und Folgen des Klimawandels und besichtigten anschließend das wunderbare Sofartsmuseum.

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06.07.2018 Marstal

Wir begannen unseren Tag um acht Uhr mit einem leckeren Frühstück, zubereitet von Diane und unserer Kitchen Crew. Danach hielt Dirk Notz einen Vortrag über den Klimawandel, betitelt mit der Überschrift "Das große Schmelzen". Dabei erklärte er nicht nur die Ursachen des Klimawandels, sondern ging auch auf die aktuellen Einflüsse ein und Folgen ein, inbesondere das Verschwinden des Sommer-Meereises in der Arktis im Zeitraum von 1979 bis heute und wie sich dieses auf die Zukunft auswirken wird.

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Im Anschluss gingen wir zu Fuß zum Sofartsmuseum in Marstal, in dem die Entwicklung der Seefahrer-Industrie gezeigt und sehr genau erklärt wurde. Beispielsweise wurde der Übergang vom traditionellen Segelschiff zum Motorschiff verdeutlicht. Im Museum gab es jede Menge handgemachte Modelle von Schiffen zu sehen, zudem zahlreiche maritime Gemälde. Das Museum war total interessant und es war schön, dass auch Kinder ihren Spaß haben konnten. Beispielsweise waren einige Räume gestaltet wie Kojen in alten Segelschiffen. Gegen halb eins beendeten wir den Museumsbesuch und gönnten uns alle zusammen ein Eis, da war die Laune natürlich top.

Gestärkt von diesem kleinen Ausflug setzten wir Segel, um von Marstal nach Nyborg zu reisen. Die Segelkonditionen waren heute perfekt und dank der wärmenden Sonne konnten wir uns an Bord unterhalten oder Bücher lesen. Wir mussten alle vier Segel der "Ryvar" setzen, unter Anleitung von Saskia und der Hilfe von Dirk zogen wir gemeinsam an den Tauen, so dass wir am Ende alle Segel gesetzt hatten - harte Arbeit, aber zusammen schafften wir es.

In den nachfolgenden Stunden hatten wir unsere zweite Konferenz des Planspiels, welches wir während des Camps durchführen. Wir diskutierten die verschiedenen Paragrafen der Vereinbarung (Cospred - Coordinated Oil-Spill Rescue and Response Declaration), die am Ende des Spiels alle Teilnehmer unterzeichnen sollen - so wir uns einigen können.

Um 20 Uhr genossen wir unser Abendessen und gingen an Land, um uns die Beine nach diesem langen Tag an Bord zu vertreten.

Carole & Michel (Luxembourg)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Sa 7. Jul 2018, 09:32

Arved Fuchs Expeditionen - [url][/url]
OCEAN CHANGE

Noch hat die "Dagmar Aaen" knapp 300 Seemeilen zu bewältigen, ehe auf Island die dringend benötigte Reparatur erledigt werden kann. Langeweile kommt an Bord bei wechselnden Windrichtungen sicher nicht auf...

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07.07.2018 Auf See

Die "Dagmar Aaen" ist ein traditionelles Segelschiff - aber mit einem Motor und einer Menge Technik an Bord ausgestattet. Bei Flaute oder ungünstigen Winden hilft da schon mal der Motor, um den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Die Projekte, die sich mit unserer Expedition verbinden, erfordern eben eine gewisse Termindisziplin von uns. Das ist mit einem Mal alles hinfällig geworden - zumindest für den Augenblick. Die Technik hat versagt. Der Motor steht nutzlos im Maschinenraum. Es heißt also back to the roots.

Was uns antreibt ist allein die Kraft des Windes und der Segel. Nun ist die "Dagmar Aaen" ein altes Arbeitsschiff und keine moderne Fahrtenyacht. Das Handling des schweren Gaffelsegels und der drei Vorsegel erfordern den Einsatz der ganzen Mannschaft. Bei uns gibt es keine Rollreffanlagen oder Hydraulikwinden - hier geht alles über Blöcke und Fallen - und mit Muskelkraft. Das kleine Klüversegel wird gegen den großen Ballonklüver ausgetauscht. Zwei Crewmitglieder stehen dabei gut gesichert im Klüvernetz, um das widerspenstige Segeltuch zu bändigen, während andere an Deck zuarbeiten.

Endlich steht das große Segel, nur um Abends wieder geborgen zu werden, da der Wind plötzlich auffrischt. Das Großsegel wird erst ins erste Reff, dann ins zweite und schließlich ins dritte eingebunden. Kurz darauf ist der Wind wieder weg, alles ausreffen und zum Schluss noch das Topsedgel obendrauf gesetzt. Der große Klüver muss auch wieder angeschlagen werden. Jetzt laufen wir unter Vollzeug. Ja - Langeweile kommt hier wirklich nicht auf. Wir wollen so schnell wie möglich nach Island, um dort zu reparieren und unsere Projekte wieder aufzunehmen. Es sind noch 300 Meilen. Bis dahin segeln wir wie in alten Zeiten.

VIDEO Rückkehr nach Island: https://www.facebook.com/24824702852329 ... 352914344/
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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » So 8. Jul 2018, 16:51

Arved Fuchs Expeditionen - [url][/url]
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Am dritten Tag des Jugendcamps ging die Fahrt an Bord der "Ryvar" von Nyborg nach Kerteminde. Im Mittelpunkt stand das Planspiel, der Dorsch und Quallen in der Ostsee...

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07.07.2018 Nyborg

Heute hatten wir Küchendienst wie jeder von uns zweimal während des Camps Diane in der Küche helfen muss. Deshalb standen wir bereits um 7 Uhr auf, um den Tisch anzudecken und anschließend beim Abwasch zu helfen. Nach dem Frühstück setzten wir Segel, um von Nyborg nach Kerteminde zu segeln. Während der Überfahrt hatten wir unsere erste Konferenz bei unserem Planspiel. Wir diskutierten den Vorschlag der norwegischen Ölkompanie "StarOil". Alle Parteien präsentierten interessante Ideen und Punkte, um die Erklärung noch weiter zu verbessern. Zum Ende der Konferenz forderte der Sysselmann alle Parteien auf, ihre Vorschläge als jeweils neuen Paragrafen bis zum nächsten Meeting niederzuschreiben. Wegen des doch eher heftigen Wellengangs wir setzten die Konferenz dann an Deck fort. Dabei passierten wir die Brücke zwischen Fyn und Seeland.

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Wie jeden Tag halfen wir bei den notwendigen Arbeiten an Deck, setzten die Segel und als wir uns dem Hafen von Kerteminde näherten, verpackten wir die Segel wieder, um "hafentauglich" zu sein. Alle Segel müssen dann fein säuberlich wieder zusammengepackt werden.

Das Wetter in Kerteminde war richtig schön, die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Deswegen gingen wir an den Strand, um eine Runde zu schwimmen. Dort machten wir die Bekanntschaft mit einigen Quallen, die doch ziemlich brannten.
Zurück an Bord begrüßten wir unsere beiden neuen Assistenten Steffie Meyer vom Thünen Institut und Clara Burgard vom Max Planck Institut. Im Anschluss hörten wir uns die beiden Vorträge über den Zustand des Dorsches in der Ostsee von Kate McQueen und Maria Pierce vom Thünen Institut an.

Zum Abendessen bereiteten wir verschiedene Arten von Pizza und Salat für alle zu. Das gesamte Team fand großen Gefallen an unserem Abendessen.

Pia & Jael (Germany / Sylt)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Mo 9. Jul 2018, 16:12

Arved Fuchs Expeditionen
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Am vierten Tag des Camps besuchten die Teilnehmer den Fjord & Bælt-Center in Kerteminde, in dem sie interessante Fakten über Schweinswale erfuhren. Weiter ging die Fahrt zur Insel Samsø...

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08.07.2018 Kerteminde

Leider verließen uns heute Kate, Maria und Dirk, die alle einen großen Einfluss auf das Gelingen des ICE-Camps 2018 hatten, wir haben viel von ihnen lernen dürfen. Nach dem Frühstück und dem Küchendienst erledigten einige von uns die Two 4 Two-Interviews, anschließend berichtete Christina von ihrer Teilnahme am ICE Camp 2010. Damals fand es auf Island statt, es waren elf Studenten aus acht Nationen dabei. Gemeinsam wurden viele Sachen unternommen, wie beispielsweise Whale Watching oder lange Wanderungen, zudem gab es wie bei uns ein Planspiel.

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Außerdem informierte Christina uns über unseren gestrigen CO2-Fußabdruck: Er betrug 222 kg für 19 Personen, das waren also 12 kg pro Person. Ein Bürger Deutschlands verbraucht regulär 30 kg pro Tag. In unmittelbarer Nähe des Hafens gibt es ein Aquarium mit dem Namen "Fjord & Bælt". Wir gingen dorthin und bekamen einen Vortrag über Schweinswale und Seehunde. Später konnten wir zusehen, wie sie gefüttert wurden und Tricks vorführten. Ein Schweinswal im Aquarium heißt Freja. Sie ist im Aquarium, weil sie Bestand eines Beifangs war. Sie war anschließend Teil eines Forschungsprojekts, da es in der Natur wirklich schwer ist, Schweinswale zu erforschen. Dank ihr weiß man jetzt mehr darüber, wie sensibel Schweinswale vor allem auf den von Menschen verursachten Lärm reagieren (Lärmverschmutzung).

Samsø

Um 12 Uhr startete die "Ryvar" den Motor, um zur nächsten Destination Samsø zu fahren. Leider war der Wind heute ziemlich schwach und zudem kam er aus der falschen Richtung, deshalb konnten wir keine Segel setzen. Während der Überfahrt durften ins Klüvernetz klettern, zuerst fühlte es sich ziemlich unheimlich an, entwickelte sich dann aber zu einem echten Spaß, erholsam war noch dazu. Wir hatten außerdem ein weiteres Meeting in unserem Planspiel. Wir bekamen einige Fake News, die ziemlichen Ärger und lautstarke Diskussionen verursachten. Nach zwei Stunden waren wir total erschöpft, physikalisch wie auch mental.

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Schließlich kamen wir in Samsø an. Hier wurden wir von einem leckeren Apfel-Streuselkuchen überrascht, den unsere wunderbare Köchin Diane zubereitet hatte. Danach gingen wir an den Strand, das Wasser war total erfrischend und klar, erfreulicherweise gab es hier auch keine Quallen. Als wir an Bord zurückkamen, war das Abendessen schon fertig. Es gab Back-Kartoffeln mit Fleisch und einem Gemüseeintopf. Nun sitzen wir in der Messe, räumen auf, säubern den Boden, schreiben das Tagebuch oder hören einfach nur Musik.

Was für ein wundervoller Tag!

Paula (Italy) & Tabea (Germany)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Mi 11. Jul 2018, 18:56

Arved Fuchs Expeditionen - Quelle
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Nach der langen Radtour am Vortag besuchten die Teilnehmer gestern die Samsø Energy Academy, um einen Eindruck über die Geschichte von Samsø als energieunabhängige "Insel der Zukunft" zu bekommen. Weiter ging es nach Bogense...

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10.07.2018 Samsø

Auch an diesem Morgen gab es ein leckeres Frühstück von Diane und der Kitchencrew zubereitet. Anschließend unternahmen wir einen schönen Fußmarsch zur Samsø Energy Academy, wo uns David willkommen hieß, der dort angestellt ist. Zu Beginn erzählte er uns scherzhaft, dass die Academy ein Auto gebaut hätte, welches auf Wasserstoffbasis fuhr, nun aber leider nicht mehr zu gebrauchen war. Deshalb würden sie jetzt auf Elektroautos zurückgreifen und sogar 90% der Regierung wäre nur mit Elektroautos unterwegs.

Als Erstes zeigte David uns die Außenverkleidung des Gebäudes. Die Architektur war einfach aber doch modern, während die Dächer auf Basis alter dänischer Häuser errichtet wurden. Das gesamte Gebäude wird komplett mit erneuerbarer Energie versorgt - wie übrigens alle anderen Häuser auf der fortschrittlichen Insel Samsø auch. Die Hälfte der Energieversorgung des Hauses wird über die Solarpanele des Daches bestritten. Im Anschluss erzählte David uns, wie die Insel sich über Wind- und Sonnenenergie quasi selbst versorgt. Wir lernten viel über die Geschichte der Insel, wie sie komplett energieunabhängig wurde, inklusive der Errichtung der großen Windräder. Seitdem die Einwohner ebenfalls in die Windkraftanlagen investieren, gibt es auch keinerlei Widerstände mehr dagegen. Zum Ende zeigte David uns ein Video über Samsø und seine internationale Position als "Insel der Zukunft".

Danach gingen wir zurück zum Schiff und setzten unsere Reise fort. Leider mussten wir wieder den Motor zur Hilfe nehmen, da sehr wenig Wind wehte. Während der Fahrt passierten wir den Offshore Windpark von Samsø, hatten Mittag an Deck und hielten eine weitere Konferenz des Planspiels ab. Wir sprachen über die ersten sechs Paragrafen der COSPRED Vereinbarung und nach einer langen Diskussion kamen wir sogar zu einer Übereinkunft. Da Elise ihre Gitarre mit auf das Schiff genommen hatte, konnten wir im Anschluss Jael beim Spielen wunderschöner Sogs lauschen. Am Abend erreichten wir den Hafen von Bogense und hatten ein weiteres leckeres Abendessen - natürlich von Diane zubereitet.

Oliver (Estonia) & Michel (Luxembourg)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Fr 13. Jul 2018, 11:56

Arved Fuchs Expeditionen 10. Juli 2018 -
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Tag fünf beim diesjährigen Jugendcamp. Erstmals wurde nicht gesegelt, statt dessen unternahmen die Teilnehmer eine Fahrradtour auf der wunderschönen Insel Samsø.

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09.07.2018 Samsø

An diesem Morgen standen wir wie gewohnt früh auf, um noch vor dem Frühstück unsere Lunch-Pakate für den Tag vorzubereiten. Dank unserer Köchin konnten wir gekochte Eier, Sandwiches mit Käse oder Wurst und einen Apfel in die Pakete packen. Nachdem unsere Fahrräder zum Hafen gebracht wurden und jeder seines bekam, konnte die Tour beginnen. Wir fuhren vom Hafen in Ballen in den Norden der Insel Samsø. Die Straße führte uns entlang schöner Felder, kleiner Dörfer und dem wunderbaren Meer. Obwohl wir fast nur Gegenwind hatten, genossen wir die rund zweistündige Tour, begleitet von dem nicht enden wollenden Sonnenschein und dem wolkenlosen Himmel.

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Während der Tour hielten wir kurz an, da Ulrich uns etwas über das wahrscheinlich älteste Bauwerk Samsøs erklären wollte: Ein ausgetrockneter Kanal, den die Wikinger um 800 herum (begonnen in 723) errichtet hatten. Noch immer kann man den Kanal sehen und man kann sich vorstellen, was für eine schwere Arbeit es gewesen sein muss, diesen Kanal zu bauen. Wir konnten auf beiden Seiten des Kanals das Meer erkennen. Laut Ulrich bauten die Wikinger diesen Kanal, um mit ihren Booten leichter von einer zur anderen Seite der Insel zu gelangen.

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Samsø labyrinthen

Schließlich erreichten wir unser Ziel. Das größte Labyrinth der Welt! Das "Samsø labyrinthen" ist 60.000 m2 groß, das gleicht einer Fläche von zwölf Fußballfeldern. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, um das Labyrinth zu erforschen, jede Gruppe bekam ein eigenes Thema mit unterschiedlichen Aufgaben. Kärt, Michel und Oliver nahmen den Wettbewerb "International" - Jael, Pia, Paula und Clara versuchten sich am Quiz zum Thema "Meer" und Carole, Tabea und Xjuscha und Lara wählten das Thema "Disney". Jede Gruppe musste diverse Fragen bezüglich ihres Themas beantworten, um zum Ziel zu kommen.

Die "Disney"-Gruppe beendete ihr Thema am schnellsten, dicht gefolgt von der "Meer"-Gruppe, als Dritter beendete das Trio "International" den Wettbewerb. Nachdem jeder fertig war, durften wir selbständig zurück zum Hafen fahren. Auf dem Hinweg fuhren wir noch alle zusammen in der Kolonne. Einige waren schneller als die anderen, am Ende waren aber alle froh, wieder die "Ryvar" erreicht zu haben.

Dort hatten wir etwas Freizeit, in der ein Großteil von uns zum Strand ging, um das schöne Wetter zu genießen. Andere wuschen ihre Klamotten. Nach dem leckeren Abendessen bereiteten wir uns weiter auf die nächste Planspielkonferenz vor, kümmerten sich um den Abwasch und schrieben in unserem Fall das Tagebuch. Nun sind wir gespannt auf die Ausführungen von Steffi und Clara bezüglich des Einflusses des Klimawandels auf Tiere, der Vortrag folgt noch am Abend.

Xjuscha & Lara (Germany)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Fr 13. Jul 2018, 12:04

ved Fuchs Expeditionen 13.07.2018 - [url][/url]
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Bei erneut bestem Wetter segelten die Teilnehmer an Bord der "Ryvar" weiter in Richtung Aarøsund. Unterwegs gab es einen interessanten Vortrag über den Zustand der lokalen Fischerei in der Ostsee.

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11.07.2018 Bogense

Der 11. Juli markierte einen weiteren sonnigen Tag auf unserer wunderbaren Reise beim I.C.E.-Camp 2018. Auch dieser Tag begann mit einem leckeren Frühstück, zubereitet von unser Köchin Diane und serviert von der Kitchen-Crew. Nach dem Abwasch setzten wir zügig die Segel, da der Wind aus der richtigen Richtung kam. Nachdem die Segel gesetzt waren, hörten wir uns den interessanten Vortrag von Steffi über den Zustand der mittelständischen Fischerindustrie an. Dabei lernten wir viel über den aktuellen Zustand im Bereich der Ostsee hinsichtlich der Beziehung der lokalen Fischer und der Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern. Wir stellten eine Menge Fragen, es war wirklich ein schwieriges Thema und uns wurde klar, dass hier noch viel weiter erforscht werden muss.

Während wir segelten, nahmen wir das Mittagessen zu uns und das bedeutete, dass sich unser Segelschiff für 30 Minuten in einen Hot-Dog-Stand verwandelte. Es gab eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Hot-Dog zu garnieren und wir konnten aus verschiedenen Würsten auswählen (vegan, vegetarisch, Fleisch). Während wir das Essen zu uns nahmen, mussten wir zwischendurch dem Kapitän und Saskia mit den Segeln helfen. Die meiste Zeit reisten wir unter Segeln, obwohl der Wind nicht sehr stark war, aber aus der richtigen Richtung kam - das bedeutete, dass wir unser Planspiel unter Deck abhalten konnten, ohne seekrank zu werden. Das Spiel dauerte mehr als eineinhalb Stunden und die Diskussion wurde sehr hitzig. Der Sysselmann musste uns immer wieder unterbrechen und letztendlich entschied er, zu vertagen, da wir uns einfach nicht einigen konnten, ohne uns erneut zu streiten. Um uns wieder abzukühlen gab es Wassermelonen und Kekse.

Schließlich kamen wir im Hafen von Aarøsund an und es gab Abendessen. Diesmal bestand es aus Reis mit Gemüse und Hähnchen und einem leckeren Schokoladenpudding als Nachspeise. Das Wetter in Aarøsund war sonnig und es wehte überhaupt kein Wind, so konnten wir gemütlich an Deck entspannen. Danach gingen wir zum Strand, wo wir einige Spiele spielten, die Clara mitgebracht hatte.

Paula (Italy) & Kärt (Estonia)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Fr 13. Jul 2018, 12:13

Arved Fuchs Expeditionen 13.07.2018 -
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Kurz vor dem Ende des Camps hielt mit Christina eine Teilnehmerin des Camps von 2010 einen Vortrag über den Klimawandel in der Ostsee. Am Abend wurde mit Sonderburg der vorletzte Hafen der Reise erreicht.

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12.07.2018 Aarøsund

Heute standen wir schon um halb acht auf. Gemeinsam mit Diane bereitete die Kitchen-Crew das leckere Frühstück vor. Anschließend hörten wir uns den interessanten Vortrag von Christina vom Geomar Kiel über den Klimawandel in der Ostsee an und diskutierten danach über die Zukunft der Ostsee und die Forschung an ihrem Institut.

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Bevor wir den Hafen von Aarøsund verließen, mussten wir uns von Steffi vom Thünen-Institut verabschieden, die uns viel über die mittelständische Fischerei im Ostseebereich berichtet hatte. Wir hatten sehr viel Spaß mit ihr, aber haben auch sehr interessante Diskussionen mit ihr geführt. Da überhaupt kein Wind wehte, konnten wir keine Segel setzen, der Kapitän startete daher den Motor. Nach dem Mittagessen an Deck stoppte das Schiff an einer tiefen Stelle, weshalb wir vom Klüvernetz aus ins Wasser springen und eine Runde schwimmen konnten. Nur die Jungs trauten sich wegen der Quallen nicht ins Wasser. Das machte richtig Spaß! Da die Sonne wieder vom Himmel schien, konnten wir uns anschließend direkt an Deck trocknen. Im Anschluss setzten wir unser Planspiel fort und machten dabei große Fortschritte mit unserer Abschlusserklärung. Wir änderten einige Paragrafen und diskutierten diese lang und ausführlich.

Nach dem Planspiel aßen wir an Deck geschälte Äpfel, die uns Diane zubereitet hatte. Wir kamen schließlich um 17 Uhr in Sonderburg an und mussten dort erst einmal die "Ryvar" säubern, beispielsweise die Waschbecken in den Kojen, ganz besonders aber die große Glocke der "Ryvar". Später kam Alexander Hofmann von der Stiftung "in.media.vitae foundation" an Bord, die der Projektträger des Jugendcamps ist. Wir waren sehr froh, ihn kennenzulernen, denn ohne die Stiftung wäre so ein tolles Projekt kaum durchführbar.

Zum Abendessen gab es Lasagne und wir planten die Fortsetzung unseres "Wie-retten-wir-Grönland"-Spiels, welches Clara vom Max-Planck-Institut leitete. Es war ein weiterer sonniger Tag an Bord der "Ryvar", obwohl wir gerade etwas erschöpft sind, sind wir glücklich am Ende des tollen Tages!

Jael & Pia (Sylt / Germany)

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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon Anita » So 15. Jul 2018, 14:02

Danke Uli [tschuess]
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Re: Von Hamburg in die Arktis: Arved Fuchs startet Expeditio

Beitragvon UliS » Mo 16. Jul 2018, 10:20

Arved Fuchs Expeditionen 14. Juli 2018 - Quelle
ICE CLIMATE EDUCATION 2018

Die letzte Etappe des ICE-Camps endete im Flensburger Museumshafen. Nachdem die Teilnehmer die Resolution des Planspiels unterzeichnet hatten, wurde es Zeit, Geschenke auszutauschen...

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13.07.2018 Sonderburg

Unser letzter Tag begann mit frischen Brötchen aber leider ohne Kaffee, da uns das Gas ausgegangen war. Trotzdem genossen wir das Frühstück. Nachdem wir die Backschaft erledigt hatten, trafen wir uns zur finalen Planspiel-Konferenz. Wir stimmten nacheinander für die jeweiligen Paragrafen ab und ergänzten die Vereinbarung um weitere Paragrafen. Schließlich einigten wir uns und es kam zum Vertragsabschluss. Glücklicherweise unterzeichneten alle diesen Vertra. Dabei lernten wir insgesamt sehr viel wie Politiker, Unternehmer und Umweltverbände miteinander umgehen und verhandeln und Kompromisse eingehen müssen.

Um 12 Uhr segelten wir zurück nach Deutschland, nach Flensburg, wobei wir wenig Wind hatten, aber viel Sonne. Zum Mittag bereiteten wir einige Sandwiches vor. Während des Mittags genossen wir die Wellen und das tolle Wetter für ein letztes Mal.

Als wir in Flensburg ankamen, derm Heimathafen der "Ryvar", reinigten wir das Schiff und verstauten die Segel ein letztes Mal. Dabei erzählte uns Saskia, wie die "Ryvar" zu ihrem Namen kam. Er stammt von einem Leuchtturm in Haugesund (Norwegen). Dieser Leuchtturm hieß "Ryvardenfyr" und befand sich in der Nähe von gefährlichen Klippen welche "Ryvardenfelsen" hießen. Da die "Ryvar" so stabil und sicher und Menschen wie dieser Leuchtturm beschützen kann, passte der Name letztendlich perfekt.

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Flensburg

In Flensburg besuchte uns der Journalist Bernd Domberg erneut, der uns schon am ersten Tag besucht hatte. Er brachte den Artikel aus der Zeitung mit, wo der Bericht mit vielen Fotos zu sehen war. Nach dieser kleinen Überraschung kamen wir zusammen, um das traditionelle Gruppenfoto mit dem Globus zu machen.

An unserem letzten Abend hatten wir zudem eine kleine Feier. Alexander von der Stiftung des Camps schrieb einen Song über die Reise und während er auf der Gitarre spielten, sangen wir alle zusammen diesen Song. Im Anschluss bekamen wir die Zertifikate ausgehändigt und Saskia und Joachim überreichten uns einen speziellen Schlüsselanhänger, der aus gebrochenen Mastringen der "Ryvar" bestand. Alle Teilnehmer mussten zudem ein kleines Geschenk aus ihrer Heimat mitbringen, welche wir dann austauschten. Wir waren nicht nur froh über diese Geschenke, sondern außerdem sehr dankbar, dass wir dieses wunderbare Abenteuer erleben durften.Ohne Ulrich, Elise, Diane, Dirk, Steffi, Clara, Maria, Kate, Christina, Alexander und seine Frau, Joachim, Saskia, Arved Fuchs und der "Ryvar" wäre das nicht möglich gewesen!

Um diesen herrlichen Tag abzurunden, gab es am letzten Abend ein Barbecue an Deck, dabei sprachen wir über den Klimawandel im Allgemeinen, Schiffe, Dänemark und unsere Gedanken. Hier sind einige Äußerungen, die wir aufgreifen konnten:

Pia: eine große, unvergessliche, interessante, lehrreiche Erfahrung

Oliver: Ich bin sehr dankbar dass es durch die Stiftung und dank Arved Fuchs diese Möglichkeit des Camps gibt, auf der man so viel über den Klimawandel lernen kann und dabei noch so wundebar segeln kann

Jael: sehr interessante Reise mit inspirierenden Leuten

Lara: ein unvergessliches Abenteuer, welches ich nie vergessen werde

Paula: Ich habe es sehr genossen mit all diesen tollen Menschen hier gewesen zu sein

Michel: ein wundervoller Segeltrip in dänischen Gewässern mit einer Vielzahl von wichtigen Informationen über den Klimawandel

Kärt: Das Leben ist wie eine Reise auf der Ryvar - mal sonnig, mal windig - aber das ICE-Camp 2018 war ein tolles Kapitel dieser Reise

Xjuscha: Ein Satz ist viel zu wenig um jemanden, der nicht dabei war, zu beschreiben, wie fantastisch und wundervoll es war und wieviel wir gelernt haben und solch wundervolle Menschen getroffen zu haben

Wir denken, es war die beste Entscheidung, die wir gemacht haben, wir werden nie vergessen, was wir hier gelernt haben und was für wunderbare Menschen es auf diesem Planeten gibt.

Carole (Luxembourg) & Tabea (Germany)

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