Kaliningrad - möchte Eisbären zurückholen

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Kaliningrad - möchte Eisbären zurückholen

Beitragvon UliS » Mo 13. Mai 2019, 12:34

kgd.ru – 29. März 2019 - Quelle

"Mit einem Eisbären auf Augenhöhe": Zoo Kaliningrad präsentierte das Projekt einer neuen Anlage

Der Kaliningrader Zoo beabsichtigt, Eisbären in seinen Tierbestand zurückzuholen und für sie eine neue Anlage zu bauen. Wie Vertreter des Zoos auf Instagram mitteilten, wurde ein Modellentwurf der Anlage in Ishewsk präsentiert. Dort zeigte die Direktorin des Kaliningrader Zoos, Swetlana Sokolowa, während der Erörterung des "Programms der Pflege von Eisbären in Zoos Russlands" den Entwurf des niederländischen Zoo-Architekten Erik van Vliet. Der Entwurf hat den Kollegen gefallen.

Jetzt muss er dem potentiellen Sponsor gefallen, und zwar so, dass er plötzlich großes Verlangen verspürt, die erste Etappe zu finanzieren – die Objektplanung. Wenn das erst getan ist, steigen die Chancen beträchtlich, dass Eisbären in den Kaliningrader Zoo zurückkehren, bemerkten Mitarbeiter des Zoos. Im Komplex sind eine Unterwasseransicht und das Objekt "Höhle" geplant. Es wird in Form eines unterirdischen Einstiegs ausgeführt – am Ende ist Glas, durch das man den Eisbären auf Augenhöhe sehen kann.

Die letzte Eisbärin im Kaliningrader Zoo starb 2011. Sie wurde 1974 in die Stadt gebracht. Sneshinka wurde 38 Jahre alt, normalerweise erreichen Eisbären in Gefangenschaft ein Höchstalter von 25 bis 30 Jahren. In den letzten Jahren sucht der Zoo Investoren für eine neue Anlage, die den modernen Anforderungen an die Haltung von Eisbären entspricht. Darunter sind das Vorhandensein eines Beckens und ein großes Areal, auf dem sich die Tiere viel bewegen können. Das ursprüngliche Bärenzwinger im Zoo Kaliningrad wurde seit 1936 nicht grundlegend saniert. Es erfordert 80-90 Millionen Rubel. Früher wurde berichtet, dass ein Teil des Projekts von Rosneft gesponsert wird. Wenn eine Einigung erzielt werden kann, ist es mit Kofinanzierung aus dem Föderationshaushalt und internationalen Fonds möglich, bis 2021 eine neue Anlage zu bauen. (Konstantin Kiwrin)
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