Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon UliS » Sa 26. Jan 2019, 10:54

Es bringt Bili nichts, wenn er nun von Zoo zu Zoo geschickt wird, daher sollte er in Wuppertal bleiben und die nötige Hilfe ...
für die Eingliederung bekommen.

Dr. Lawrenze kennt sich mit Menschenaffen bestens aus, es grenzt an ein Wunder, dass Vimoto noch lebt ...
von daher vertrauenich ihm voll in Sachen Bili.

Eine Petition von Fran Kronenberg und Co. werde ich nie unterschreiben ... [nein]
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Ludmila » Sa 26. Jan 2019, 12:51

So wie Bili aussieht, grenzt es an ein Wunder, dass er noch lebt. In einer Gruppe mit munteren Zwillingen hat er schlechte Chancen. Allerdings hat der Zoo, bevor Petition gestartet wurde, angekündigt, dass Bili eingeschläfert wird, falls mit dem Leben in der Gruppe nicht funktionieren wird. Dagegen richtet sich auch die Petition.

Die Petition ist nicht von der Frau Kronenberg. Außerdem geht es um Bili und nicht um die Frauen, die man nicht mag.
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Sonja » So 27. Jan 2019, 13:58

Das ist eine traurige Geschichte
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Ludmila » Mi 30. Jan 2019, 22:59

https://www.facebook.com/zoo.wuppertal/

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Aktuelle Information zur Eingewöhnung des Bonobos Bili
Der Grüne Zoo Wuppertal ist weiterhin bemüht, den Bonobo-Mann Bili in seine bestehende Bonobo-Gruppe zu integrieren. Das Tier kam im vergangenen November auf Empfehlung der Spezialistengruppe des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes nach Wuppertal, nachdem Bili nach Erreichen seiner Geschlechtsreife nicht länger in der Bonobogruppe des Frankfurter Zoos bleiben konnte.

Im bisherigen Verlauf der Eingewöhnung, die gerade bei männlichen Bonobos bekanntermaßen problematisch sein kann, musste Bili aufgrund arttypischer Aggressionen einige Verletzungen erdulden. Diese führten zu massiven Vorwürfen gegen den Zoo, denen allerdings in aller Deutlichkeit widersprochen werden muss. Die vor allem in den sozialen Netzwerken sehr emotional und wenig sachlich geführte Auseinandersetzung ist dabei leider auch von groben Beleidigungen und sogar Drohungen geprägt.

Von einem erheblichen Mangel an Sachkenntnis zeugt die Forderung, die Eingewöhnung von Bili abzubrechen und ihn in eine andere Einrichtung ohne Bonobos zu geben. Dem Tier würde damit die Chance genommen, sich in einer stabilen sozialen Gruppe einzugewöhnen. Eine Unterbringung in einem Tierpark, der keinerlei Erfahrung in der Haltung von Bonobos hat und diese Tierart auch gar nicht pflegt, würde zudem zur Folge haben, dass Bili sein weiteres Leben in sozialer Isolation verbringen würde.

Möglicherweise ist vielen Diskussionsteilnehmern nicht bewusst, dass eine solche Maßnahme keineswegs das Wohlergehen des Tieres steigern, sondern im Gegenteil nachhaltig negativ beeinflussen würde und insofern auch nicht tierschutzgerecht wäre.

Derzeit halten allerdings weder der Grüne Zoo Wuppertal noch die Spezialisten des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes und anderer zoologischer Einrichtung mit Erfahrung im Umgang mit Bonobos einen Abbruch der Eingewöhnung für erforderlich.

Der Grüne Zoo Wuppertal ist natürlich weiterhin bemüht, eine Abschwächung der Aggressionen gegen Bili zu erreichen. Eine dafür getroffene Maßnahme ist die Schaffung von „Auszeiten“ für Bili, in denen er zusammen mit anderen Gruppenmitgliedern von den Tieren, die hauptsächlich für die Aggressionen verantwortlich sind, getrennt wird. Dadurch wird das System einer „fission-fusion-Gesellschaft“, wie es bei Bonobos existiert, nachgeahmt.

Aktuell scheinen sich die Bemühungen wie erhofft günstig auszuwirken, die Aggressionen gegen Bili haben nachgelassen und es können vermehrt positive Sozialkontakte zwischen Bili und anderen Mitgliedern der Bonobo-Gruppe beobachtet werden.

Dennoch kann zu diesem Zeitpunkt noch keine abschließende Aussage über den endgültigen Verlauf der Zusammenführung getroffen werden.

Selbstverständlich wird die Situation weiterhin beobachtet und beurteilt. Falls die Integration am Ende doch nicht wie erhofft gelingen sollte, würde vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm und dem Netzwerk der europäischen Bonobohalter eine alternative Lösung für Bili vorgeschlagen werden.

:: Pressemitteilung Der Grüne Zoo Wuppertal ::
:: 29. Januar 2019 ::
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Ludmila » Mi 30. Jan 2019, 23:01

Beobachtungs-Kameras vor dem Innengehege der Bonobos
In den letzten Wochen filmten Tierpfleger/innen das Verhalten der Bonobos bei Fütterungen oder aus speziellen Anlässen.

Wohl um zu vermeiden, dass sich die Bonobos anders verhalten, wenn die Tierpfleger/innen mit einer Kamera vor dem Innengehege stehen, wurden Beobachtungskameras fest installiert.

:: 29. Januar 2019 ::

https://www.zoo-wuppertal.net/4-tiere/s-primaten-menschenaffen-bonobo-201901bonobobili.htm

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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Ludmila » Mi 30. Jan 2019, 23:02

Ich drücke die Daumen, dass Bili schafft es sich in die Gruppe zu integrieren.
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Brigli » Do 31. Jan 2019, 09:27

Wie zu erwarten waren wieder viele Zoogegner zu hoeren oder wie soll ich es verstehen wenn ich hoere : Bili will frei sein

Fuer mich kam die Auesserungen des Frankfurter Tierpflegers plausibel rueber , bin aber trotzdem der Meinung dass in dem Gehege sowie schon viel zu viel Bonobos sind

Und ferner lehrt es mich mal wieder sich genau zu ueberlegen, ob man eine Petition unterschreibt oder nicht

Auch ich wuensche dem Bili ,dass es ihm schnellstens besser geht in der Gruppe
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Ludmila » Do 31. Jan 2019, 09:46

Biene
Ich glaube wichtig ist, dass durch die Petition das Problem mit Bili an die Öffentlichkeit kam. Der Zoo Wuppertal kann Bili nicht mehr einschläfern. Die Pfleger aus dem Zoo Frankfurt passen auch auf. Ich hoffe, dass die Integration in die Gruppe jetzt funktionieren wird. Wenn nicht, wird über die andere Lösung nachgedacht.
Sicherlich sind es viele Bonobos in der Gruppe. Die Zwillinge sind für Bili gefährlich, weil sie von der Mutter geschützt werden.
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Gaby » Fr 1. Feb 2019, 11:59

Ja, Ludmilla, bin auch Deiner Meinung. Alle drücken ganz fest die Daumen, dass die Integration am Ende doch funktioniert und Bili dann von der kompletten Gruppe - inkl. der kleinen "Krawallbürsten" - ich meine die Zwillinge, akzeptiert wird .
Erste Fortschritte gibt es ja schon. Wir hoffen weiter.
LG
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Re: Wuppertal - Zerbissener Bonobo Bili erregt Mitleid

Beitragvon Sonja » Sa 2. Feb 2019, 10:35

Die Daumen sind gedrückt dass alles gut geht
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